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Umtopfen
Da Orchideen nur sehr langsam wachsen, sollte man sie nur möglichst selten umtopfen. Z.B. wenn neue Triebe im Gefäss keinen Platz mehr haben, wenn die Substratoberfläche
schmierig erscheint, wenn der Pflanzstoff zersetzt ist oder die Wurzeln verfault sind.
Dabei geht man wie folgt vor:
Schritt 1
Zunächst alle offensichtlich beschädigten Teile der Wurzeln mit einer scharfen Schere abschneiden (dabei Quetschen vermeiden)
Die Orchidee wird aus dem alten Pflanzgefäss gelöst. Dabei vorsichtig Substratreste entfernen und auf Schädlinge untersuchen. Nichts von den Wurzeln mit Gewalt abreissen.
Schritt 2
Nach der Auswahl des neuen Pflanzgefässes werden zusätzlich auch gesunde Wurzeln entfernt, die keinen Platz finden würden, ohne geknickt oder gebrochen zu werden.
Schritt 3
Pflanze in das neue Gefäss einpassen,
Drainage einfüllen (Styropor, Kieselsteine). Dann den Pflanzstoff vorsichtig zwischen die Wurzeln legen. Dabei darauf achten, dass die Wurzeln nicht gequetscht werden.
Substratmischung bis zum Giessrand auffüllen. (ca. 1 cm. unter dem Gefässrand)
Schritt 4
Pflanzstoff vorsichtig andrücken. Dabei das Gefäss leicht aufstossen, so dass sich evtl. Hohlräume füllen können. Nur angiessen, wenn der Pflanzstoff trocken ist. In den ersten 3 Wochen nicht giessen , sondern nur sprühen. Schutz vor Verdunstung durch Folien oder Vlies. Nach Wurzelneubildung Vlies entfernen. Nach 2 - 3 Monaten kann wieder normal gedüngt werden. Bis dahin Blattdünger verwenden.
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Richtiges Giessen
Einer der grössten Faktoren für die erfolgreiche Pflege von Orchideen ist das richtige
Giessen. In den meisten Fällen sterben die Pflanzen durch "ertrinken", da durch zu viel Wasser Sauerstoffmangel im Wurzelbereich entsteht, die Wurzel erstickt, und die Pflanze letztendlich keine Nährstoffe mehr aufnehmen kann. Grundsätzlich dürfen Orchideen nur gegossen werden, wenn das Substrat wirklich
trocken ist. Orchideen brauchen weiches Wasser. Am besten reines Regen- oder Brunnenwasser. Steht das nicht zur Verfügung, gibt es verschiedene Aufbereitungsmöglicheiten des Leitungswassers, um den schädlichen Salz- und Kalkgehalt zu verringern.
Ansonsten
Orchideen benötigen hohe
Luftfeuchtigkeit in der unmittelbaren Umgebung, um optimal gedeihen zu können. In der Natur hilft ihnen das, mit doch recht geringen Wasser und Nährstoffmengen auszukommen und sie schützt die Pflanze ausserdem vor zu starker Sonneneinstrahlung. Man sollte versuchen, im Zimmer eine Luftfeuchtigkeit von circa
55-80 % zu erreichen. Luftfeuchtigkeit und Substratfeuchte können sich zwar nicht gegenseitig ersetzen, trotzdem jedoch sind beide Faktoren voneinander abhängig und für das Gedeihen der Pflanze gleichsam von Bedeutung.
uch wenn Orchideen sehr genügsame Pflanzen sind, so kommen sie doch auch nicht gänzlich ohne
aus. Als sogenannte Kernnährstoffe bezeichnet man dabei Stickstoff, Phosphor und Kalium, als Sekundärnährstoffe Eisen, Mangan, Kupfer und Zink. Daneben gibt es noch weitere Bestandteile - auch Spurenelemente genannt.
als auch über die Blätter auf. Da sie schon von Natur aus an wenig Wasser und Nährstoffe gewöhnt sind, sollte man auch sparsam mit dem Düngen der Pflanzen umgehen. Verschiedene, spezielle Orchideendünger, die auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sind, werden von vielen Firmen angeboten. Erfahrungsgemäss reicht es, dem Giesswasser bei jedem dritten Giessen
zuzusetzen. Zusätzlichen Spurenelement-Dünger sollte man nur zweimal im Jahr - am Anfang und am Ende einer Wachstumsperiode einsetzen.